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Tour de Tirol 2019 PDF Drucken E-Mail

Tim auf Platz 6 bei der "Tour de Tirol"

Nach einigen guten Rennen im Spätsommer (Streckenrekord beim 33km-Panoramalauf um die Burg Are, Sieg beim Sengbach-Halbmarathon) und einem Trainingslager in Südtirol hatte Tim mit der "Tour de Tirol" eine neue Herausforderung ins Auge gefasst. Hierbei mussten an drei aufeinanderfolgenden Tagen insgesamt 72km mit über 3000 Höhenmetern absolviert werden. In diesem Jahr war die Konkurrenz stark wie nie besetzt: So waren neben dem Vorjahressieger Robert Gruber und dem dreifachen Sieger Patrick Wieser auch der mehrfache Berglauf-WM-Teilnehmer Moritz Auf der Heide und der ungarische Olympia-Teilnehmer – und spätere Gesamtsieger der Tour – Gabor Jozsa mit einer 2:16h-Marathon-Bestzeit am Start; dazu einige weitere starke Athleten, die Marathon-Bestzeiten von deutlich unter 2:30h vorzuweisen hatten. Die Rahmenbedingungen für ein hartes und spannendes Rennen waren also geschaffen.

1. Etappe (10km wellig in und um das Dorf Söll mit etwa 250 Höhenmetern): Hier hieß die Devise, erstmal einzurollen, ohne großartig Kräfte zu verpulvern. Tim erreichte das Ziel nach 35:51min als 8. der Gesamtwertung, aber mit nur geringem Rückstand auf die Spitze.

2. Etappe (36km mit 1600 Höhenmetern): Der geplante Kaisermarathon mit 2300 Höhenmetern wurde aufgrund der miserablen Witterungsbedingungen (Starkregen, Hagelschauer, Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt) auf 36km verkürzt, wovon die knapp 450 Teilnehmer allerdings erst unterwegs erfuhren. Tim lief in kurzen Sachen los und war nach 25km völlig durchgefroren (konnte zwischenzeitlich nichtmal mehr ein Energy-Gel mit den Fingern aufreißen). Da er davon ausging, dass das Ziel wie ursprünglich geplant oben auf der Hohen Salve lag und die volle Marathondistanz absolviert werden müsste, legte er einen Zwischenstop ein und zog sich Regenjacke, Halstuch und Handschuhe an. Diese Aktion kostete ihn mehrere Minuten, doch einige Kilometer später wurde ihm wieder warm und muskulär war auch noch alles im grünen Bereich. Weil der Schlussanstieg mit 700 Höhenmetern entfiel, konnte er aber nicht mehr viel Zeit nach vorne gutmachen und lief als Tagessiebter nach 3:01:39h ins Ziel. Hier wäre definitiv noch mehr drin gewesen, da einige der vor ihm Platzierten sich völlig unterkühlt ins verkürzte Ziel "retteten" und beim Schlussanstieg sicher Probleme bekommen hätten. Damit arbeitete sich Tim zwar auf Platz 6 in der Gesamtwertung vor - der Rückstand nach vorne war aber leider schon zu groß, um auf der finalen Etappe aus eigener Kraft noch etwas ausrichten zu können.

3. Etappe (26km-Pölventrail mit 1350 Höhenmetern): Hier ging es für Tim darum, mit stark lädierten Oberschenkeln den 6. Rang in der Gesamtwertung ordentlich zu verteidigen. Es entwickelte sich auf der anspruchsvollen Strecke mit vielen Trails ein interessantes Rennen mit vielen Positionswechseln. Wie erwartet konnte Tim bergauf gut aufs Gas drücken, verlor in den teilweise sehr steilen Downhills jedoch immer wieder etwas Zeit. Für die Schlussetappe benötigte er 2:15:49h und wunderte sich ein wenig, dass er mit der Vorbelastung irgendwie noch in der Lage gewesen war, auf den letzten (flachen) Kilometern fast einen 3:30er-Schnitt zu rennen. Insgesamt zementierte er damit seinen 6. Rang in der Gesamtwertung sowie den 2. Platz in der M30 und konnte bei der anschließenden stimmungsvollen Siegerehrung einige schöne Preise in Empfang nehmen.

Jetzt gilt es für Tim, schnell zu regenerieren, um am kommenden Wochenende beim Rothaarsteig-Marathon wieder anzugreifen...

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47.Rothaarwaldlauf Aue-W. PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: ToH   

Aue-Wingeshausen: 437 Finisher beim 47.Rothaarwaldlauf

Damen: Petra Henkel Gesamtzweite hinter Franziska Espeter!

Das erste Oktoberwochenende lockte wieder zahlreiche Ausdauersportler nach Wittgenstein, wo der TSV Aue-Wingeshausen traditionell zum Rothaarwaldlauf lud. Dieser ausgesprochen schöne Landschaftslauf beginnend an der Kreisgrenze zum Hochsauerland bietet eine breite Palette von sieben verschiedenen Distanzen für jung und alt. Besonders eifrig dabei 32 Bambinis, von denen drei gerade mal 2 Jahre alt waren!

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Berlin Marathon 2019 PDF Drucken E-Mail
Einige Marathonis des TuS Deuz verbrachten zusammen mit einigen Schlachtenbummlern wieder erlebnisreiche Tage in Berlin. Durch die 5-tägige Reise hatten die Siegerländer wieder eine gesunde Mischung aus Sport, Spaß und Sightseeing gefunden.

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Die Mehrheit der über 40.000 Aktiven beim BMW-Berlin-Marathon kommt mittlerweile aus dem Ausland. Nicht wenige aus Südamerika oder Asien. Viele verbinden den Marathon mit einer Europareise. War es in den letzten Jahren den Marathonis häufig einige Grad zu warm, lief man diesmal bei angenehmen Temperaturen von um die 16 Grad. Ab der 2. Hälfte sorgte Regen für zusätzliche Abkühlung. Fast hätte Berlin seinen 12. Marathon-Weltrekord erlebt, aber leider verfehlte der Äthiopier Kenenisa Bekele mit seiner Siegerzeit von 2:01:41 h. diesen um ganze 2 Sekunden nach 42,195 Kilometern. Auch bei den Frauen ging der Sieg nach Äthiopien. Ashete Bekere siegte in ausgezeichneten 2:20:14 h.
 
Wer in Berlin zehnmal das Ziel erreicht hat, wird Mitglied im Jubilee-Club und erhält eine feste Start-Nummer auf Lebenszeit. Mit Carlos Steiner (27), Ulrike Pithan (15), Andrea Günther (11) und Andreas Oster (10) sind nun 4 Deuzer in diesem Club.
Ulrike Pithan, die sonst immer wie ein Uhrwerk läuft, hatte ab km 20 eine Schwächephase. Als dann noch der Regen einsetzte, stieg sie vernünftigerweise kurz nach der Halbzeitmarke aus.
 
Wie in all den Jahren zuvor, konnten Stimmung an der Strecke und die Organisation dieses Mega-Events nicht besser sein. Einmal Berlin - immer Berlin.....
 
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Zeiten der Siegerländer:
 
TuS Deuz: 
Andrea Günther   (W50)      4:04:17
Günter Bieler       (M65)       3:33:17
Uli Vitt                  (M60)       3:45:47
Andreas Oster     (M50)       3:55:09
Carlos Steiner      (M65)      4:03:09

ASC Weißbachtal:
Torsten Berg       (M55)       4:42:02
Carsten Koczor   (M45)       4:42:21
 
20. Otterndorfer Küstenmarathon PDF Drucken E-Mail

Siegerländer Läufer zu Gast beim 20. Otterndorfer Küstenmarathon

Beim 10 km Lauf belegt Kathi Schäfers den 2. und Jonas Hoffmann den 3. Platz.

Die 20. Auflage des Sparkassen Küstenmarathons zum Weltkindertag in Otterndorf lockte bei bestem Wetter wieder viele Zuschauer an, die für beste Stimmung sorgten. Insgesamt erreichten mehr als 1600 Läufer, aufgeteilt auf Schülerläufe, 5km, 10km, Halbmarathon und Marathon, das Ziel.

Die Organisatoren hatten anlässlich des Weltkindertages wieder ein großes Rahmenprogramm auf die Beine gestellt, bei dem besonders die Kinder auf ihre Kosten kamen.

Zum Jubiläum hatte das Organisationskomitee in Zusammenarbeit mit den 3 ausrichtenden Vereinen, TSV Otterndorf, Vfl Wingst und TSV Wanna keinen geringeren eingeladen, als den Olympiasieger von 1992 in Barcelona über 5000 Meter Dieter Baumann. Bevor der allerdings am Sonntag beim 10 km. Lauf an den Start ging, hatte er bereits am Freitagabend seinen großen Auftritt als Kabarettist auf der Kleinkunstbühne mit seinem Programm: Dieter Baumann läuft halt, weil singen kann er nicht. Es war ein gelungener kurzweiliger Abend, bei dem nicht nur Läufer ihren Spaß hatten. Dass er als Läufer immer noch topfit ist, bewies Dieter am Sonntag. Der 54-jährige lief die 10 km in 35:30 min und belegte im Gesamteinlauf den 6. Platz. Für eine informative und lockere Moderation beim Otterndorfer Laufspektakel zum Weltkindertag sorgt seit einigen Jahren ZDF Sportexperte Norbert König.

Dieser stellte auch die geladenen Sportler aus den Vereinen TuS Deuz, SG Wenden und ASC Breitenbach einzeln vor. Nachdem die Läufer einzeln vorgestellt wurden, begleiteten sie die Bambinis bei einem 1/100 Marathon (420m) und hatten dabei sichtlich Spaß bevor Sie sich auf Ihre Rennen vorbereiteten.

Über 10km belegte Kathi Schäfers vom TuS Deuz im Gesamteinlauf in einer guten Zeit von 38:33 min. den 2. Platz und wurde erste in Ihrer Altersklasse W35. Im vergleich zu der deutschen Meisterschaft in Siegburg vor einer Woche konnte Sie ihre Zeit sogar nochmals steigern.

Triathlet Jonas Hoffmann, der bei Laufveranstaltungen im Trikot der SG Wenden startet, musste sich im Schlussspurt um Platz 2 knapp dem Marokkaner Abid Ezamzami geschlagen geben und kam in 30:34 min. auf Platz 3. Damit kam er nicht ganz an seine vor einer Woche in Siegburg aufgestellte Bestzeit von 30:11 min ran, bestätigte aber nochmals seine gute Form. Den Lauf gewann in sehr starken 29:16min der Kenianer Hillary Kipkoech, der sich direkt mit einem ersten Kilometer in unter 2:45min absetzte.

Tina Schneider (TuS Deuz) nutzte den Halbmarathon als Vorbereitung für ihren Marathonstart in 3 Wochen in Köln. Mit 1:24:31 Std. belegte sie im Gesamteinlauf den 4. Platz. Eigentlich hatte Tina eine Zeit um 1:20 Std. geplant, aber auf den letzten Kilometern machten ihr schwere Beine zu schaffen.

Auf gleicher Distanz belegte der in Finnentrop lebende und für das Ayo Team Essen startende Eyob Solomun den zweiten Platz. Im Jahr 2017 konnte er an gleicher Stelle sogar gewinnen und auch in diesem Jahr sah es bis zum Drittel des Rennens wieder gut aus, doch dann konnte Ejob dem hohen Tempo von Pascal Dethlefs nicht mehr folgen. Trotzdem war es für ihn ein guter Test auf dem Weg zu seinem Marathondebüt in Frankfurt.

Alexander Manaa lief nach längerer Pause wieder einen Wettkampf und erreichte beim 5 km. Lauf das Ziel neben dem historischen Rathaus nach 20:44 min. Das ergab im Gesamteinlauf Platz 13. (9. MJED)

Die heimischen Starter sind von dem Laufevent in der Nähe Cuxhavens begeistert, weil es mit besonders viel Herzblut und Leidenschaft ausgerichtet wird. Vor Ort wurden Sie durch einen sehr engagierten Athletenbetreuer des Veranstalters und dem mitgereisten erfahrenen Marathonläufer Karl Steiner (TuS Deuz) hervorragend betreut und durften sich für vier Tage wie Profiläufer fühlen. Daher möchten sich die Läufer besonders beim Veranstalter aber auch bei Karl Steiner für ein schönes Laufwochenende bedanken. In Erinnerung bleiben sicherlich auch die unterhaltsamen und interessanten Gespräche mit Olympiasieger Dieter Baumann und Sportexperten Norbert König, die zusammen mit den Läufern aus der Region in einem Hotel untergebracht waren.

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Jahrmarkt-Lauf Wissen 2019 PDF Drucken E-Mail

17. Jahrmarkt-Lauf Wissen: Doppelsieg bei den Damen durch Dr. Nina-Caprice Löhr und Petra Henkel, gute Ergebnisse bei den Herren!

10km:
Stefan Brockfeld 37:34 (1. M 50)
Andreas Senner 38:52 (2. M 50)
Aleksei Nesterov 39:03 (2. M 35)
Andreas Rottler 39:03 (3. M 50)
Dr. Nina-Caprice Löhr 40:24 (1. Gesamt/ 1. W 35)
Jannik Ax 40:50 (6. MHK)
Petra Henkel 42:29 (2. Gesamt/ 1. W 40)
Sebastian Weber 45:14 (8. M 35)
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