Wichtige Mitteilungen !

Hallo zusammen,

wir treffen uns die nächsten 5 Wochen (Ferien) mittwochs um 18:30 Uhr beim Deuzer Naturfreibad.

Dort können wir anschließend auch duschen und die 3. Halbzeit wie gewohnt genießen.

Bei dem aktuellen Wetter lohnt es sich auch, die Badehose einzupacken.

Wo könnte man sonst nach dem Lauf besser abkühlen?

News
Laufserie Bergisch Gladbach Tag 1 PDF Drucken E-Mail

Topergebnisse zum Auftakt der Bahnserie in Bergisch-Gladbach!

Bert Schmal und Jannik Ax mit neuen Bestzeiten über 3000m !

Bereits zum 37.Mal wird in diesem Jahr die Bahnlaufserie (3000m/5000m/10000m) in der Belkaw Arena in Bergisch-Gladbach ausgetragen. Läufer/innen von nah und fern nutzen die guten Möglichkeiten, um in leistungsgerechten Läufen zum Ende der Bahnsaison noch einmal starke Zeiten zu laufen. Das eingespielte Team um den Cheforganisator und ehemaligen Spitzenläufer Karl Fleschen sorgte auch diesmal wieder für eine tolle Veranstaltung, die seinesgleichen sucht. Die angesagte schlechte Witterung (Regen, Gewitter, Wind) trat nicht ein, sodass die Aktiven zum Auftakt sehr gute Bedingungen vorfanden.

Ganz starke Zeiten lieferten dann auch die vier Aktiven des TuS Deuz ab, die allesamt über 3000m an den Start gingen. Ist man von Gabi Müller-Scherzant und Rainer Müller schon permanent gute Leistungen gewöhnt, so wurden sie diesmal von Bert Schmal und Jannik Ax noch übertrumpft.

Im zweitschnellsten Rennen des Tages bot Bert Schmal eine überragende Leistung. In einer großen Gruppe laufend, war er immer im Vorderfeld zu finden und drückte auf den letzten 1000m (3:04 Minuten!) richtig auf die Tube. Mit tollen 9:24,05 Minuten konnte der großgewachsene Geisweider seine Bestleistung um satte 15 Sekunden steigern und belegte Platz 4 in der stark besetzten Altersklasse M35. Pure Begeisterung über die starke Vorstellung von Bert kam bei Trainer Dieter Müller auf („das beste Rennen von ihm bisher“).

Ebenso groß war die Freude des Trainers, als er das Rennen von Jannik Axsah. Jannik war praktisch 2 Jahre ständig verletzt, musste zwischendurch sogar operiert werden (natürlich erfolgreich von unserem Teamdoktor Patrick Löhr. Aber Jannik hat sich nie hängenlassen und durfte nun die Früchte seiner intensiven und geduldigen Aufbauarbeit ernten. Mit 10:21,47 Minuten „pulverisierte“ er förmlich seine alte Bestzeit aus dem Jahre 2014 und verbesserte sich um 25 Sekunden. 

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Auch die guten Leistungen von Gabi Müller-Scherzant und Rainer Müller sollen nicht untergehen. Obwohl für Gabi die Saison nach etlichen großen Erfolgen in den letzten Monaten eigentlich bereits beendet ist, hatte sie den Ehrgeiz, ihre eher mäßige 3000m Zeit aus dem Frühjahr noch zu verbessern. Auch nach einigen weniger trainingsintensiven Wochen steigerte sie ihre Siegerlandbestzeit immerhin um 12 Sekunden auf 11:23,48 Minuten und gewann souverän ihre Altersklasse W50.

Rainer Müller präsentierte sich ebenfalls in konstanter Form und zeigte ein gutes Rennen. Mit 11:54,18 Minuten blieb der 69jährige „Altmeister“ klar unter der angepeilten 12 Minuten Grenze und war damit in der Altersklasse M65, wie so oft, nicht zu schlagen.

Nach diesem äußerst erfolgreichen Auftakt der Bahnserie darf man gespannt sein, wie sich die Deuzer Aktiven nächste Woche über 5000m schlagen. Dann wird ein zahlenmäßig erheblich größeres Aufgebot am Start sein.

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Molzberglauf 2019 PDF Drucken E-Mail

Regenschlacht beim Molzbergstadionlauf

Trotzdem gute Ergebnisse der Deuzer Läufer/ -innen: 17 Starts, 2. PBs, 1. Gesamtsieg, 8. Siege, 4 x Platz 2 sowie 1 x Platz 3 in den AKs: Bert Schmal 16:44,6 (PB); 1. M35/ Viktor Horch 16:45,3; 2. M 35/ Patrick Löhr 17:30,9; 1. M 40/ Daniel Salbach 17:51,2; 2. M 30/ Tina Schneider 18:19,2; 1. WHK/ Andreas Rottler, 18:24,4; 1. M 50/ Jannik Ax 18:29,6 (PB); 7. MHK/ Niklas Rübke, 18:49,0; 8. MHK/ Stefan Brockfeld, 19:02,3; 2. M 50/ Julia Otterbach, 19:46,8; 3. WHK/ Gabi Müller-Scherzant, 20:28,7; 1. W 50/ Petra Henkel, 20:43,9; 1. W 40/ Rainer Müller; 20:49,0; 1. M 65/ Andreas Senner, 21:03,8; 6. M 50/ Sebastian Weber, 21:55,2; 9. M 35/ Susanne Büdenbender, 22:12,9; 1. W 55/, Günter Bieler, 21:07,9; 2. M 65/ 

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Senioren DM 2019 in Leinefelde PDF Drucken E-Mail

Gabi Müller-Scherzant sensationell zweifache deutsche Meisterin!

Über 800m und 1500m geht der Titel in der W50 nach Deuz! 

Nach 2016 war Leinefelde-Worbis (Thüringen) wieder Austragungsort für die deutschen Meisterschaften der Senioren. Ein großes Manko war das Fehlen einer überdachten Tribüne. Es war, bei zum Teil widrigem Regenwetter für Aktive und Zuschauer schwer, ein trockenes Plätzchen zu ergattern. So engagiert und gut der Ausrichter SC Leinefelde diese Titelkämpfe auch ausrichtete, die Infrastruktur rund um den Leinesportpark war für eine deutsche Meisterschaft grenzwertig.

Aber das alles machte Gabi Müller-Scherzant (TuS Deuz) nichts aus. Bei ihrem ersten Start über 800m regnete es in Strömen, und auch Donnergrollen eines entfernten Gewitters konnte ihre Konzentration nicht stören. Beim Blick in die Meldeliste durfte man mit einem harten Zweikampf zwischen Gabi und der Titelverteidigerin und mehrfachen deutschen Meisterin Doris Pfennig (LT DSHS Köln) rechnen. Mit dem Startschuss ging Gabi direkt an die Spitze und blieb bis 600m in Führung. Dann ging Doris Pfennig nach vorne, aber Gabi ließ sich nicht abschütteln. In einem beinharten Endspurt überholte sie 50 Meter vor dem Ziel ihre Konkurrentin und sicherte sich mit der tollen Zeit von 2:29,94 Minuten ihren ersten deutschen Meistertitel in einer Einzeldisziplin. Experten und Zuschauer waren sich einig, dass sie tollen (Lauf)Sport gesehen haben.

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Am nächsten Tag stand für Gabi noch der Start über 1500m auf dem Programm. Auch hier konnte sie sich gute Chancen bei der Vergabe des Titels ausrechnen. Trainer und Ehemann Dieter Müller hatte die Taktik vorgegeben, dass Gabi sich an die Fersen von Antonia Maecker (OSC Berlin) haftet, die über die schnellste Meldezeit verfügte. Mit ihrer Spurtkraft sollte sie dann kurz vor dem Ziel angreifen.

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Zur Freude des Trainers setzte Gabi im erneuten Dauerregen alle Vorgaben perfekt um. Obwohl Antonia Maecker ein hohes Anfangstempo anschlug, konnte sie Gabi nicht abhängen. 120 Meter vor Schluss zündete Gabi wieder den „Turbo“ und ging unwiderstehlich nach vorne. Mit 5:15,09 Minuten holte sie sich sensationell die zweite Goldmedaille.

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Damit war Gabi die überragende Athletin auf den Mittelstrecken in der Altersklasse W50. Es schien ein gutes Omen gewesen zu sein, dass man dem Ehepaar Müller/Müller-Scherzant bei der Ankunft im Hotel das Zimmer mit der Nummer Eins zugeteilt hatte.

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Außer Gabi war noch M65 Läufer Rainer Müller am Start. Gegen ganz starke Konkurrenz, die größtenteils 3-4 Jahre jünger war, reichte es diesmal nicht für einen Spitzenplatz. Daher musste sich Rainer über 5000m (20:44,07 Minuten) und auch über 1500m (5:44,47 Minuten) mit Rang 7 zufriedengeben. Bei ähnlichen Leistungen wird Rainer im nächsten Jahr in der dann neuen Altersklasse M70 sicherlich ganz weit vorne landen.

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Mit zwei überraschenden Goldmedaillen im Gepäck machte sich der kleine Deuzer Tross jedenfalls gutgelaunt und hochzufrieden auf die Heimreise.

 
TVL-Meilenlauf Langenholdinghausen 2019 PDF Drucken E-Mail

Die Ergebnisse der Deuzer Teilnehmer/ -innen beim TVL-Meilenlauf in Langenholdinghausen:


3 Meilen 

Kathi Schäfers 19:02, 1. Frau Gesamt

Andreas Rottler 19:02, 4. MJED

Bianca Senner 21:16, 2. Frau Gesamt

 

6 Meilen 

Bert Schmal 34:57, 2. Gesamt/ 1. M35

Christian Becker 36:25, 2. M35

Daniel Salbach 36:35, 1. M30

Rainer Müller 42:54, 1. M65

Sebastian Weber 43:42, 6. M35

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Liechtenstein-Marathon und Aletsch Halbmarathon PDF Drucken E-Mail

Starke Platzierungen von Tim Dally bei Liechtenstein-Marathon und Aletsch-Halbmarathon

Als erstes richtiges Sommerhighlight standen für Tim Dally nach einigen guten Trainingsmonaten zwei schwere alpine Herausforderungen an: Zunächst stand am 15. Juni der LGT-Alpin-Marathon im Fürstentum Liechtenstein auf dem Programm, wo er mit einem 2. Gesamtplatz seine Erwartungen deutlich übertreffen konnte. Es mussten insgesamt 1900 Höhenmeter überwunden werden, wobei das Ziel im Bergdorf Malbun etwa 1200m höher lag als der Start im Rheintal. Tim wollte seine Zeit aus dem letzten Jahr verbessern und trotz der sehr starken Konkurrenz um eine Podiumsplatzierung mitlaufen. Obwohl es am Renntag etwa 25Grad warm und sehr drückend war, legte er die ersten 10 flachen Kilometer durch das Rheintal bis zur Hauptstadt Vaduz in ziemlich genau 36 Minuten zurück und lief hinter dem Vorjahressieger und 2:17h-Marathonläufer Patrick Wieser gemeinsam mit einer Verfolgergruppe in den ersten zentralen, 11km langen Anstieg mit 1100 Höhenmetern hinein. Bereits zu Beginn dieses Anstiegs bekam Tim jedoch etwas Probleme mit den Temperaturen und musste 3 Läufer aus der Gruppe ziehen lassen: Den bulgarischen Topläufer Shaban Mustafa (u.a. Sieger des Liechtenstein-Marathons 2017 und des Jungfrau-Marathons 2015), den Liechtensteiner Lokalmatador Arnold Aemisegger sowie den späteren Gewinner des parallel gestarteten 25km-Rennens, Ralf Birchmeier. Nach einigen harten Kilometern bergauf fühlte sich Tim allerdings immer besser und überholte zunächst Patrick Wieser, bevor es in einen kurzen, relativ erholsamen Downhill ging. Auf Position 3 liegend überquerte Tim die 25km-Marke und konnte auf dem nächsten Streckenabschnitt (7km wellig, aber tendenziell bergauf) das Tempo weiter hoch halten. Es folgte die schwierigste Passage der Strecke: Eine 2km lange Rampe mit über 300 Höhenmetern und vielen Treppenstufen und schmalen Wurzeltrails. Auch wenn die Beine hier richtig schwer wurden, holte Tim am Ende dieser Rampe den Zweitplatzierten Arnold Aemisegger ein und erkämpfte sich im folgenden Downhill einen geringen Vorsprung. Nach 37 Kilometern war der Zielort Malbun erreicht, es musste allerdings noch eine 5km lange Schleife mit knapp 200 Höhenmetern auf einem Höhenzug um das Dorf herum gelaufen werden. Auf dieser Schlussrunde konnte Tim noch einmal aufdrehen und dem Sieger Shaban Mustafa über 2 Minuten abnehmen, der schließlich einen kleinen Vorsprung von 40 Sekunden ins Ziel rettete. Tim erreichte das Ziel (quasi "auf der letzten Rille") auf dem 2. Gesamtrang in einer Zeit von 3:16:53h und damit mehr als 5 Minuten schneller als letztes Jahr. Nach einer stimmungsvollen Siegerehrung standen dann erstmal ein paar Tage Erholung an...

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Immer noch etwas platt, war nur eine Woche später mit dem Aletsch-Halbmarathon mit 1100 Höhenmetern die nächste Herausforderung angesetzt. Insgesamt mehr als 2500 Läufer machten sich auf den Weg von der auf 2000m gelegenen Bettmeralp bis hoch zum Bettmerhorn auf 2700m Höhe, mit sehr schönen Ausblicken auf den Aletsch-Gletscher (dem größten Gletscher der Schweiz) im letzten Drittel der Strecke. Hier waren mit Robbie Simpson und Sarah Tunstall die besten Bergläufer der Welt am Start, die das Rennen auch beide eindrucksvoll für sich entscheiden konnten. Tim ging den Lauf sehr zügig an und lag am Bettmersee nach 6 Kilometern auf dem 5. Rang, merkte da allerdings schon, dass er den Marathon noch in den Knochen hatte und musste demzufolge etwas Tempo herausnehmen. Im Downhill zwischen Kilometer 7 und 9 geriet er außerdem noch in einen Stau (überholen war auf dem schmalen Trail nur unter großem Sturzrisiko möglich) und fand sich nach der Hälfte der Strecke auf Position 10 wieder. Nach einer kurzen Verpflegungspause standen die letzten schwierigen 7km an mit vielen Rampen, Trails und teilweise Schneefeldern. Besonders die letzten 1,5km mit mehr als 300 Höhenmetern hatten es in sich. Obwohl Tim hier auch mehrere Gehpausen einlegte, konnte er auf diesem Abschnitt noch 2 Plätze gutmachen und lief auf der 8. Position nach 1:46:49h ins Ziel. Auch wenn er sich im Vorfeld eigentlich eine etwas bessere Platzierung erhofft hatte, war so kurz nach dem Marathon (nicht zu vergessen die anspruchsvolle Gletscherwanderung 2 Tage vorher ;-) ) an diesem Tag einfach nicht mehr drin. Aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein erreichten mit Dominik Schmidt (TV Würgendorf, 73. Platz in 2:05:43h), Dirk Homrighausen (VfL Bad Berleburg, 564. in 2:38:25h), Alexander Zahn (TV Würgendorf, 789. in 2:49:09h) und Susanne Homrighausen (VfL Bad Berleburg, Walking in 3:31:02h) weitere Athleten das Ziel.

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Jetzt stehen erstmal ein paar Wochen lockeres Grundlagentraining an, bevor es in die spezifische Vorbereitung für die nächsten bergigen Highlights geht.

 
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